Vor ein paar Tagen hatte ich ein Gespräch mit einer Kundin, die sich darüber beklagte, dass der Ausdruck auf ihrem Bondrucker stark schwanke und wie man denn den Schwarzgrad einstelle. Im Nachhinein stellte sich allerdings heraus, dass dort Bonrollen aus China eingesetzt werden. Nun ist an Thermorollen die in China produziert werden grundsätzlich erst einmal nichts auszusetzen, so lange dort Papiersorten eingesetzt werden, die von Epson bzw. IBM zum Einsatz freigegeben sind. Das war bei den dort eingesetzten Bonrollen nicht der Fall und so ließen sich auch die Schwankungen beim Ausdruck erklären.
Ein vermeintliches Schnäppchen kann sich sogar als sehr kostspielig herausstellen. Was passiert, wenn die auf einem solchen Papier erzeugten Tagesendabrechnungsbons, auch Z-Berichte genannt, nach ein paar Monaten nicht mehr lesbar sind? Im Falle einer Betriebsprüfung kann hier mit einer Hinzuschätzung gerechnet werden.